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Ort im Land der Ideen 2008

Am 19 . April 2008 wurde das NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler (NaT-Lab) der Johannes Gutenberg-Universtität (JGU)  von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgewählt.
Dazu fand eine Showvorlesung im großen Hörsaal der Chemischen Institute der JGU statt. Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister erzählte aus der Welt der Mineralogen über Diamanten im Kuhfladen und Magma im Waschbecken. Prof. Dr. Wolfgang Tremel ließ es als Chemiker ordentlich blitzen und krachen. Nachdem der Rauch verzogen war konnte Dr. Ekkard Kroll die Gäste in die dreidimensionale Welt der Mathematik entführen.

Am Mittag hatten SchülerInnen der 9. und 10. Klassen die Möglichkeit, die Arbeit eines Chemielaboranten kennen zu lernen.

 

2005: Robert Bosch-Stiftung zeichnet NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler (NaT-Lab) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) aus!

Für seine erfolgreichen Initiativen, Naturwissenschaften den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, zeichnete die Robert Bosch-Stiftung das NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler (NaT-Lab) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) aus. Die Projektleiterin, Univ.-Prof. Dr. Claudia Felser, vom Fachbereich Chemie und Pharmazie der JGU nahm den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis im Rahmen des NaT-Working-Symposiums der Robert Bosch-Stiftung in Heidelberg entgegen.

Die Robert Bosch-Stiftung unterstützt bundesweit an Hochschulen NaT-Working-Initiativen. Ziel ist es, Schüler/innen Naturwissenschaften erfolgreich und langfristig zu vermitteln. Auch das NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der JGU finanziert seine Schüleraktivitäten u.a. mit Hilfe der Stiftung. Auf dem jährlichen NaT-Working-Symposium der Robert Bosch-Stiftung in Heidelberg präsentierte das Mainzer NaT-Lab sein "Mentoringprogramm": Oberstufenschüler/innen lernen im NaT-Lab Versuche und Inhalte zu bestimmten Themen, die sie später in der Schule im Rahmen eines Projekttags für Schüler/innen der 5. und 6. Klasse eigenständig durchführen. "Das Mentoringprogramm verläuft sehr vielversprechend, da nicht nur die "Kleinen" begeistert sind, von den "Großen" unterrichtet zu werden", so Prof. Felser, "sondern die Oberstufenschüler/innen müssen auch ihre Verantwortungsposition wahrnehmen."

2003: Stifterverband zeichnet NaT-Lab aus!

 Als besonders gelungenes Gesamtkonzept von Hochschulangeboten für Schülerinnen, Schülern und Lehrern prämiert die Jury des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft das NaT-Lab für Schüler/innen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Aus dem Aktionsprogramm "ÜberGänge" des Stifterverbandes erhält die Hochschule 84.000 EURO für die Weiterentwicklung der Programme und Projekte im Rahmen des NaT-Lab. "Diese Auszeichnung freut uns deshalb besonders", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Michaelis, "da die Zusammenarbeit mit Schulen an unserer Universität einen ausgesprochen hohen Stellenwert besitzt. Gerade unter dem Dach des NaT-Lab haben Wissenschaftler unserer mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereiche kreativ originelle Lehr- und Lernformen entwickelt und auf diese Weise einen aktiven Beitrag in der aktuellen Bildungsdiskussion geleistet."

Die Konkurrenz um die Auszeichnung war stark: 74 Hochschulen haben sich an der Ausschreibung des Aktionsprogramms "ÜberGänge" beteiligt. Die Jury unter Vorsitz des IBM Deutschland-Chefs, Erwin Staudt, prämierte die sechs besten Hochschule/Schule-Kooperationen mit insgesamt 500.000 EURO. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz beeindruckte dabei insbesondere durch ihr Gesamtkonzept: "Kriterium für die Auszeichnung war nicht nur die Vielzahl an einzelnen Projekten, sondern vor allem die Systematik der Angebotspalette innerhalb der Hochschule", so IBM Deutschland-Chef, Erwin Staudt, "etliche Hochschulen bieten zwar einen Strauß von Einzelinitiativen, aber nur wenige koordinieren diese Aktivitäten und stimmen sie sinnvoll aufeinander ab.

2002: NaT-Working Preis 4. Platz!

Der Initiative gelingt es, Schüler für Chemie zu begeistern. Das Angebot der Wissenschaftler für Schulen ist vielfältig, ansprechend und langfristig angelegt. Mit großem persönlichen Engagement veranstalten die Chemiker der Universität Forscherwochenenden und Sommercamps für Schüler sowie Seminare und Workshops für Lehrer. Die Attraktivität des Angebots wird durch einen gelungenen Internetauftritt unterstrichen.