Ada Lovelace

Naturwissenschaftlich-technische Projekte für Mädchen

Das Ada-Lovelace-Projekt wurde 1997 am Psychologischen Institut der Universität Koblenz-Landau gegründet. Ziel des Projektes ist es, junge Frauen zur Wahl eines mathematischen, technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungs- bzw. Studienganges zu motivieren und in ihrer Berufs- und Karriereorientierung zu stärken. Seit seiner Gründung konnte sich das Projekt an allen Universitäten und Fachhochschulen mit naturwissenschaftlich-technischer Ausrichtung in Rheinland-Pfalz etablieren und ist damit das erste flächendeckende Netzwerk zur Förderung von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Deutschland. Seit 1997 konnten mehr als 69000 Schülerinnen erreicht werden.

Das Ada-Lovelace-Projekt wurde als Mentorinnennetzwerk organisiert, mit dem Ziel, junge Frauen, die bereits ein technisch-naturwissenschaftliches Studium begonnen haben, für die Mädchen sichtbar zu machen, die noch vor der Studien- und Berufswahl stehen. In Zusammenarbeit mit den naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen der Universitäten und mit zahlreichen Unternehmen bietet das Ada-Lovelace-Projekt in allen Schulferien und an Wochenenden Projekte und Workshops für Schülerinnen der Klassen 5 bis 12 an. Die Projekte sind so konzipiert, dass den Schülerinnen die Gelegenheit geboten wird vor Ort, an Universität, Fachhochschule oder im Betrieb, unter fachkundiger Anleitung durch Mentorinnen in Kleingruppen selbständig zu experimentieren. Die häufig interdisziplinären Themenstellungen mit hohem Alltagsbezug sollen Interesse wecken für naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen.

Daneben bieten Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projektes auf Anfrage AG’s im Rahmen der Ganztagsschulen in Mainz zu verschiedenen Themen an. Eine enge Kooperation besteht hier mit der Maria-Ward-Schule und dem Gymnasium Gonsenheim.