Kurse in der Biochemie wieder im Programm und buchbar!
Schnupper-Projekttage für Schulklassen in der Biochemie
Schülerlabor Versuch 1: Genetischer Fingerabdruck
Die Biochemie (Department Chemie) bietet in Zusammenarbeit mit dem NaT-Schülerlabor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz folgende Programme in der Biochemie an:
Lehrinhalte
- Genetischer Fingerabdruck: Zielsequenzen, Durchführung, Analyse
- Aufbau und Isolierung von DNA
- Anwendung der PCR
- Gelelektrophorese, Geldokumentation
Versuchsbeschreibung
Das Erbgut eines Menschen stammt zur Hälfte vom biologischen Vater und zur Hälfte von der biologischen Mutter. In Form von DNA werden diese Informationen im Kern einer jeden Körperzelle gespeichert. Aus einigen Blut- oder Mundschleimhautzellen kann DNA isoliert werden und mit Hilfe eines biochemischen Verfahrens, der Polymerasekettenreaktion (PCR), können bestimmte, sehr variationsreiche Bereiche der DNA sichtbar gemacht.
Das DNA-Muster, das man so erhält, bezeichnet man als "genetischen Fingerabdruck". Vergleicht man die genetischen Fingerabdrücke von Vater, Mutter und Kind, so findet man beim Kind exakt die Hälfte der väterlichen und die Hälfte der mütterlichen DNA-Merkmale wieder. In unserem Versuch isoliert jeder Teilnehmer aus Mundschleimhautzellen seine DNA und führt anschließend damit eine Multiplex-PCR durch. In der anschließenden Agarosegelelektrophorese wird das Ergebnis analysiert und unter der Geldokumentation sichtbar gemacht. Jeder Teilnehmer erhält ein Gelbild des Versuchs.
Programmablauf
9:00 Uhr Einführung in biochemische und gentechnologische Grundlagen zum Versuch, Pipettenerklärung
10:00 Praktischer Teil: DNA-Isolierung aus Mundschleimhautzellen
11:00 Uhr Praktischer Teil: Durchführung der PCR, Gießen der Agarosegele
13:00 Uhr Mittagessen in der Mensa oder auf dem Unigelände
14:00 Uhr Einführung in die Methode der Gelelektrophorese
Praktischer Teil: Auftragen der PCR-Proben, Gelelektrophorese
15:00 Uhr Theorie zum genetischen Fingerabdruck und zur Analyse der PCR-Produkte
16:00 Uhr Praktischer Teil: Betrachten der DNA im Agarosegel unter UV-Licht
Diskussion der Ergebnisse, Abschlussbesprechung
Maximale Teilnehmerzahl: 20

